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Save Me...
Und an diesem Ort in meiner Seele, saß ich auf einem alten Grabstein.
Mein altes Buch lag neben mir. Mir schmerzte das Handgelenk, von der ganzen Schreiberei.
Ich wollte immer einen Plan haben und mein eigenes Schicksal kreieren. Auch wenn ich schon in meinen jüngsten Jahren merkte das ich nur schwerlich gegen meine Umwelt ankomme. Soviel Dummheit erschütterte meine Weltsicht. So viel unbegründeter Zorn von Subjekten die nicht mal fehlerfrei das Wort Ansicht buchstabieren können.

An einem bestimmten Tag, wo diese eine bestimmte Sache passierte, riss ich meine Mauern ein. Diese Sache liegt direkt unter mir begraben. Ich sah über den Tellerrand hinaus. Ich erkannte nur ganz langsam das ich im Unrecht war.
Ich erkannte nur langsam, das es an der Zeit war die Dinge neu zu beobachten, neu zu analysieren und zu bewerten was eigentlich schon einen Stempel hatte.

Auf dieser Reise begleiteten mich viele Menschen. Fast alle verschwanden auch wieder.
Und doch schafften sie das was ich so sehnlichst wünschte.
Mein Weltbild wurde neu geformt und ich merkte wie komplex diese Welt doch sein konnte wenn sie es wollte.
Immer wieder flüchtete ich an diesen Ort und er wuchs genauso wie meine Erfahrung.
Je mehr ich unter die gutbürgerliche Oberfläche sah, umso mehr verdunkelte sich dieser Ort.
Doch wird es nie ein Ort der Trauer sein. Klar wurden hier Dinge und Ansichten begraben, doch erwuchsen aus ihnen etwas Neues.

Ich liebe diesen Ort. Er ist auch eine Zuflucht für mich wenn ich nicht mehr kann. Wenn mich die Welt da draußen wieder so ankotzt das ich kurz vor einer Depression stehe.
Weil auch meine Maske muss mal von meinem Gesicht damit ich wieder durchatmen kann.

Ich habe erkannt das mein Schicksal nicht immer selbst gestalten kann. Und ich hatte mehr als einmal das Gefühl richtig ausrasten zu müssen weil es Leute gab die mich ja ach so gut kennen und mir Steine in den Weg legten, weil sie mir helfen wollten. Doch ihre Masken waren nicht allzu gut. Sie hatten Risse und ich konnte den Moder dahinter riechen. Dann kamen Blinde, und sie glaubten lieber den modernden Leuten als mir. Auch die Erinnerungen an diese Personen liegen hier begraben und manche sind finsterer als dieser Ort. An diesem Gottverlassen Ort steht meine persönliche Kathedrale. Sie wirkt wie aus tiefster Vergangenheit. Doch auch ich brauche einen Ort an den ich trauern kann. An dem ich mich erholen kann, wenn ein Durchatmen nicht mehr hilft.

Ich rieb mir mein Handgelenk. Es schmerzte nicht mehr so wie kurz vorher. Und wieder nahm ich mein Buch und schrieb weiter.
Diesmal waren es einfach Gedanken. Keine Pläne. Zu viel ist schiefgegangen in der vorangegangenen Zeit. Die Zukunft sollte zeigen was passiert. Ich dachte es ist einfach besser zu reagieren wenn etwas passiert. Und ich sollte recht behalten…

Ich bin kein allzu depressiver Mensch.
Aber ein Melancholiker der nicht vergessen hat wie wertvoll seine Fantasie ist.

Und an diesem Ort in meiner Seele, saß ich auf einem alten Grabstein.
Mein altes Buch lag neben mir. Mir schmerzte das Handgelenk, von der ganzen Schreiberei.
Ich wollte immer einen Plan haben und mein eigenes Schicksal kreieren. Auch wenn ich schon in meinen jüngsten Jahren merkte das ich nur schwerlich gegen meine Umwelt ankomme. Soviel Dummheit erschütterte meine Weltsicht. So viel unbegründeter Zorn von Subjekten die nicht mal fehlerfrei das Wort Ansicht buchstabieren können.

An einem bestimmten Tag, wo diese eine bestimmte Sache passierte, riss ich meine Mauern ein. Diese Sache liegt direkt unter mir begraben. Ich sah über den Tellerrand hinaus. Ich erkannte nur ganz langsam das ich im Unrecht war.
Ich erkannte nur langsam, das es an der Zeit war die Dinge neu zu beobachten, neu zu analysieren und zu bewerten was eigentlich schon einen Stempel hatte.

Auf dieser Reise begleiteten mich viele Menschen. Fast alle verschwanden auch wieder.
Und doch schafften sie das was ich so sehnlichst wünschte.
Mein Weltbild wurde neu geformt und ich merkte wie komplex diese Welt doch sein konnte wenn sie es wollte.
Immer wieder flüchtete ich an diesen Ort und er wuchs genauso wie meine Erfahrung.
Je mehr ich unter die gutbürgerliche Oberfläche sah, umso mehr verdunkelte sich dieser Ort.
Doch wird es nie ein Ort der Trauer sein. Klar wurden hier Dinge und Ansichten begraben, doch erwuchsen aus ihnen etwas Neues.

Ich liebe diesen Ort. Er ist auch eine Zuflucht für mich wenn ich nicht mehr kann. Wenn mich die Welt da draußen wieder so ankotzt das ich kurz vor einer Depression stehe.
Weil auch meine Maske muss mal von meinem Gesicht damit ich wieder durchatmen kann.

Ich habe erkannt das mein Schicksal nicht immer selbst gestalten kann. Und ich hatte mehr als einmal das Gefühl richtig ausrasten zu müssen weil es Leute gab die mich ja ach so gut kennen und mir Steine in den Weg legten, weil sie mir helfen wollten. Doch ihre Masken waren nicht allzu gut. Sie hatten Risse und ich konnte den Moder dahinter riechen. Dann kamen Blinde, und sie glaubten lieber den modernden Leuten als mir. Auch die Erinnerungen an diese Personen liegen hier begraben und manche sind finsterer als dieser Ort. An diesem Gottverlassen Ort steht meine persönliche Kathedrale. Sie wirkt wie aus tiefster Vergangenheit. Doch auch ich brauche einen Ort an den ich trauern kann. An dem ich mich erholen kann, wenn ein Durchatmen nicht mehr hilft.

Ich rieb mir mein Handgelenk. Es schmerzte nicht mehr so wie kurz vorher. Und wieder nahm ich mein Buch und schrieb weiter.
Diesmal waren es einfach Gedanken. Keine Pläne. Zu viel ist schiefgegangen in der vorangegangenen Zeit. Die Zukunft sollte zeigen was passiert. Ich dachte es ist einfach besser zu reagieren wenn etwas passiert. Und ich sollte recht behalten…

Ich bin kein allzu depressiver Mensch.
Aber ein Melancholiker der nicht vergessen hat wie wertvoll seine Fantasie ist.

3 days ago
0 notes

Aus dem Traum erwacht, starrte ich die Sterne. Meine Lebensgeister waren doch noch nicht erloschen.
Ich starrte in den Himmel und danke ihr.

Ich erhob mich und mein Geschundender Körper schmerzte bis in die letzte Faser. Ich sah mich um.
Herausgetragen aus der Wüste der Schlacht saß ich an einem Strand und hinter mir waren die Trümmer meiner alten Welt. Neben mir lag eine alte verstaubte Gitarre. Ich nahm sie und setzte mich auf einen großen Stein. Die ersten Töne waren etwas verschoben und ich stimmte sie sanft.

Dann kamen die Erinnerungen wieder.
Und ich begann zu spielen…

Fern vom Horizont
So sitze ich hier
Fern von allem…

Fern von dir
So sitze ich hier
Fern von allem…

1 day ago
0 notes
Sarkasmus hilft wenn alles weh tut