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skylerbrownart:

'ESCAPE' - an animated short film by Skyler Brown

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5 days ago
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Jahrelang habe ich gedacht das alles was das Thema Übernatürlichkeit betrifft, wäre dummer Hockus Pockus. Ich habe zwar Geschichten gelesen und auch ein paar Videoaufnahmen gesehen. Doch wer weiss den schon was davon manipuliert ist. Es gibt ein bekanntes Sprichwort: Glaube nur die Sachen die du selbst erfunden hast.
Immer wieder sah ich aber Aufnahmen die zutiefst verstörend waren. Wo Menschen unter Hypnose von Sachen berichteten die ich mir nur dank meiner ausgeprägten Fantasie vorstellen konnte.
Die Gesichter dieser Menschen brannten sich in mein Gehirn. Diese leeren Blicke. Man erkannte sofort das sie ganz woanders waren.
über die Jahre hinweg sammelte sich so eine ganz andere Welt an. Eine Welt in der die Oberfläche ab und zu brach und der Mantel des Schweigens brach.
Viele belächeln solche Sachen, und selbst wenn sich die schlimmste Offenbarung vor ihnen aufbaut verstehen sie nicht was passiert.

Aber es ist nicht egal. Das war es nie. Ich scheine einer der bekehrten Menschen zu sein.
Ich lernte irgendwann Menschen kennen die in grossen Städten lebten, oder Menschen die ganz abgeschieden lebten. Es waren die Menschen die in diesen Aufzeichnungen auftauchten. Von ihrer Umwelt als Fanatiker abgetan, nur weil ihre Umgebung nicht die Fähigkeiten ihrer Gehirne nutzen möchte.

Sie liessen mich hinabtauchen. In ihre Gedanken und Ansichten. Sie weinten, nur weil ich ihnen zuhörte.
Sie erzählten mir, das sie mit Menschen an einem Tisch sassen und Kaffe oder Tee tranken. Sie unterhielten sich. Sie lachten zusammen. Sie trauerten zusammen. Und von einer Sekunde auf die andere waren diese Menschen verschwunden mit denen sie dies taten.
Andere liefen durch die Strassen ihrer Stadt und sahen auf Gebäude. Diese fingen an, unter schwerstem Ächzen und dunkelstem Knarren, an zu schweben. Mit einem Erdbeben wollte sich die Welt gegen diese Trennung wehren, doch all dies nahmen nur diese einzelnen Leute wahr.

Zuerst dachten sie, sie wären verrückt. Doch als am nächsten Morgen diese Menschen mit denen sie ihre Zeit verbracht haben gestorben waren, just in diesem Augenblick in denen sie ihre Zeit mit diesen einzelnen Leuten verbrachten, und diese Gebäude einstürzten als sie wieder zuhause waren, erkannten sie das sie sehen konnten.
Natürlich erzählten sie niemandem davon. Die Angst davor einfach weggesperrt zu werden war zu gross.
Viele gaben ihre Geheimnisse erst Preis als sie auf gewisse Dinge erst offen angesprochen wurden.

Alles erweckte die Neugier in mir.
Doch hätte mir klar sein sollen das diese Dinge aus bestimmten Gründen passiert. Nur ist mir bis heute nicht klar warum manche Menschen diese Dinge sehen.

Neulich ging ich durch die dunklen Strassen meines Viertels. Es war der 16 November um 23:42 Uhr. Keine kuriose Uhrzeit, Zahlenkombination oder Ähnliches. Das hatte ich im Nachhinein recherchiert. Und trotzdem war alles anders. Ich hatte an diesem Tag gute Laune und auch sonst war alles recht positiv, bis zu diesem Moment. Ich besuchte einen alten Freund und war auf dem Nachhauseweg. Es gab auch bei diesem Besuch keinen Grund für Besorgnis.
Doch fing mich diese bedrückende Kälte sofort ein als ich die Tür schloss und die Heimreise antrat.
Je weiter ich lief, umso mehr fühlte ich wie diese Kälte mir ins Ohr flüsterte. Es war keine Sprache die ich kannte. Und doch wusste ich was sie mir sagte.
Ich sollte mich fern halten von allem.
Das wollte ich auch. Doch am 18 November bekam ich die ersten Meldungen. Leute die ich traf waren verschwunden.
Einfach so.

Zuerst ignorierte ich diese Meldungen. Und doch merkte ich, wie alles unter der Oberfläche brodelte.
Mein innerstes zerfrass mich zwar, doch ignorierte ich alle Zeichen. Bis mein alter Freund verschwand.
Ich hatte keine Ahnung das auch er betroffen war.
Am 26 November um 21:32 Uhr stand ich vor seiner Tür und klingelte. Eine mir völlig fremde Frau öffnete mir die Tür. Ich fragte mit seinem Namen nach ob er zuhause wäre. Sie sah mich nur verstört an und meinte das sie diesen Namen noch nie gehört hatte. Ich hielt es für einen Scherz, doch machte sie mir klar das ich gehen sollte. Verstört lief ich zurück zu meiner Wohnung. Auf den Weg dorthin, sah ich wie mich finstere Gestalten aus den dunklen Gassen beobachteten.

Und plötzlich lief ich gegen diese Wand. Alles hielt für mich an. Ich sah wie sich die Farbe von den Wänden der Häuser blätterte. Wieder war da diese flüsternde Stimme. Nur das diesmal alles klar zu verstehen war, auch wenn sie wieder diese mir unbekannte Sprache benutzte. Sie flüsterte mir zu das alles zu spät wäre, und das ich daran Schuld bin. Unfähig mich zu bewegen, war ich gezwungen mir alles anzusehen.
Langsam verbreiteten sich Feuer in den Strassen und Menschen begannen zu schreien. Die Sirenen ertönten und das Chaos wollte gerade seinen Lauf nehmen.
Da geschah es. Die Wand verschwand und ich fiel auf die Strasse. Ich rappelte mich wieder auf und sah wie alles wieder seine Ursprüngliche Form annahm.

Ich rannte, so schnell ich konnte nach hause. Ich dachte da wäre ich sicher. Wie dumm von mir.
Man konnte hören wie sie mich verfolgten. Diese finsteren Gestalten aus der Gasse.
Ich rannte bis in den fünften Stock und verschloss die Tür hinter mir.
Sie schlugen gegen die Tür. Minutenlang. Und brüllten. Mit einmal, kam die Ruhe. einfach so.
Ich sah aus den Fenster. Es war nichts auffälliges zu sehen.
Kalter Schweiss lief mein Gesicht hinab.

Seit nicht einmal einem Jahr verfolge ich diese Dinge. Und schon bin ich einer der Feinde die sie los werden wollen. Und das obwohl ich doch nur recherchiert habe. Ich habe nur ein paar Dinge herausgefunden aus denen ich nicht mal wirklich schlau werde.
Momentan verlasse meine Wohnung auch nur um kurz ein paar Dinge zu besorgen, und vermeide Kontakt zu anderen völlig. Trotzdem bekomme ich immer wieder Briefe in denen mitgeteilt wird was da draussen passiert.
Meist ohne Absender. Doch kann ich mir denken wer sie verfasst hat. Immer mehr Leute verschwinden.
Ich kann nicht mal ansatzweise begreifen wo ich hineingeraten bin. Und deswegen Schreibe ich diesen Brief.

Heute begann sich wieder die Farbe von den Wänden zu blättern, diesmal ohne Vorwarnung. Auch gab es keine Stimme.
Dafür etwas, das mich fast meinen Restverstand verlieren lies. Als ich heute früh Aufstand und mein Schlafzimmer verliess, war da nur dieser Flur und eine gegenüberliegende Tür. Mitten in diesem Flur waren alle meine Aufzeichnungen. Peinlichst genau gestapelt und in teuren Ledermappen gelegt. Ich sah sie alle durch aber es fehlt nichts. Neben der gegenüberlegenden Tür lag etwas Briefpapier Füllfederhalter und ein Umschlag samt Briefmarken.

Keine Ahnung was ich damit eigentlich anfangen wollte, doch ich wollte mich irgendwie bei irgendjemanden entschuldigen, für das was gerade beginnt.

Ich werde versuchen noch mal zum Postamt zu kommen ohne gesehen zu werden.
Und ich hoffe das dieser Brief ankommt bevor der Krieg beginnt.

Auch wenn wir uns schon lange nicht mehr gesehen habe, so liebe ich dich immer noch.

H. Trist

24 Dezember 2014

6 days ago
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She is so beautiful!!!!!!!!! *-*

She is so beautiful!!!!!!!!! *-*

(Source: love-dreads-tattoos)

1 week ago
187 notes

Das Leben war mal so anders. So unbeschwert…
Doch dann kam der Regen…
Ich konnte es kaum glauben. Ich lief einfach nur gegen eine Wand… Und es veränderte alles. Keine Ahnung wo sie herkam. Mir wurde schwarz vor Augen und ich fiel hin. Versteinert lag ich am Boden, unfähig mich zu bewegen. Ich starrte in die Luft, doch erkannte ich nichts mehr.
Dann schloss ich die Augen und mein Herz wurde schwer…
Und schlug ein letztes Mal…

6 days ago
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